heroicapproach

Politik 2.0 – oder so ähnlich

Netzpolitik hat die Ergebnisse der Kurzstudie “Politik im Web 2.0” veröffentlicht. Es scheint sich da so langsam was zu tun in Sachen Politik im Web.

Mal sehen ob es irgendein deutscher Politiker schafft an das Beispiel Barack Obamas auch nur ansatzweise anzuknüpfen. Eigentlich müsste da doch einiges möglich sein. Aber vermutlich wird es über ein paar Blogs (wie das der JU Hessen) und Twitter Accounts (wie TSGHessen) nicht hinausgehen.

Da bleibt die Frage: Ist sowas in Deutschland einfach nicht möglich, oder traut sich nur keiner? Oder liegt es daran, dass es einfach noch keiner verstanden hat? Da unterscheiden sich Politiker nicht von Unternehmen.

Wenn man sich die Webseite von Roland Koch anschaut verliert man allerdings etwas den Glauben daran, das so etwas wie der letzte US Wahlkampf in Deutschland auch nur ansatzweise möglich wird. Auch wenn es kurzzeitig Trend war sich mit dem Internet zu beschäftigen, ist dabei anscheinend nicht mehr herausgekommen als ein paar Podiumsdiskussionen.

Wäre also zu überlegen, ob es nicht Zeit für eine Grassroots Bewegung außerhalb der Parteien Zeit wird. Als erster Schritt wäre ein Politikcamp, wie es hier in den Kommentaren schon mal angedacht wurde, vielleicht eine Option. Letzlich hat es in den USA mit Moveon.org auch so ähnlich angefangen, wenn ich das richtig sehe.

UPDATE: Ein paar schöne Funde dazu gibt es auch hier: Die besten Politiker-Websites von gestern

Marketing vs. Social Media – die Theorie ist klar

Neulich habe ich über Twitter diesen Clip von Scholz&Friends gefunden.

Der Inhalt zeigt, dass die anbrechende Realität des Marketing auch bei “großen” Agenturen angekommen ist. Die Frage bleibt, ob es diesen gelingt ihren Kunden auch entsprechende Ratschläge nahezubringen. Was mir fehlt sind Rezepte und Ideen. Auch in diesem Clip bleibt es bei der Feststellung das es nicht so weitergeht, wie bisher. Aber wie geht es denn dann weiter? Das ist die große Frage, der sich Marketingagenturen stellen müssen und die es zu beantworten gilt.

Ähnlich geht es mir auch mit diesem Clip von Leo Burnett:

Auch hier gibt es eine schöne Darstellung was sich wie verändern wird. Aber was folgt daraus?

HP Blogger Marketing

Optisch nicht schöne, aber inhaltlich interessante Slides zu einer Blogger-Marketing Aktion von HP.

UPDATE: Da anscheinend der Embed Code zerschossen wird hier mal der direkte Link

Vermarktung mittels Blogs

Immonet.de veranstaltet ein Gewinnspiel für Blogger. Man muss einen Trackback schicken und gewinnt dann einen iPod Shuffle. Toll. Da mache ich doch mit.

So kann man also schnell mal ein paar Links generieren. Man muss nur irgendwo eine Kiste mit iPods rumstehen haben.

Web 2.0 – der Film

Beim Durchsehen meiner Instapaper Liste ist mir der Link zum Web 2.0 Film wieder in die Hände gefallen. Zwar schon etwas älter, aber trotzdem sehenswert.

Twitter Search Bookmarklet – mal schnell sehen was die Crowd so sagt

Inspiriert vom WordPress “Press This” Bookmarklet habe ich das als Experiment für die Twitter Suche umgeschrieben.

Twitter Search

Benutzung:

  1. Bookmarklet auf die Bookmarkleiste des Browser ziehen.
  2. Suchbegriff auf der Seite im Text markieren (falls nichts markiert ist, fragt das Bookmarklet nach)
  3. Bookmarklet anklicken

Vielleicht kann der eine oder andere das ja gebrauchen.

Hinweis: im Moment hat das Script noch Probleme mit Leerstellen in den Suchbegriffen.

Update: Leerstellen sollten jetzt auch keine Probleme mehr machen. Getestet ist es bis jetzt nur auf Firefox.

Top 10 Viral Ads 2008

Der Guardian hat die Top 10 Viral Ads des Jahres 2008 gekürt. Sehr schöne Sachen dabei.
Platz 1 hat Wassup anno 2008 erreicht:

Aber auch auf den folgenden Plätzen gibt es wirklich schöne Clips.

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Social Icecream – Medien sind auch nur andere Eissorten

Eine wie immer schöne Erklärung für Webthemen, diesmal zum Thema Social Media gibt es von Common Craft

gefunden bei swissmiss

Arbeit 2.0

Habe gerade bei Phlow einen Artikel zu Arbeit 2.0 gefunden. Sehr interessante Ideen und Ansätze mit denen sich vermutlich viele Freie schon mal rumgeschlagen haben. Als Beispiel folgendes Video:

Ist Barcamp auch für Nicht-Geeks machbar

Im allgemeinen Enthusiasmus nach dem Barcamp Hamburg entstand gestern abend auf Twitter ein kurze Diskussion über ein mögliches Weincamp/Winecamp.

Neben der Frage, ob man die Szene unter einen Hut bekommt (da scheint es wohl einigen Streit zu geben) war eine der zentralen Fragen, an wen sich das Ganze eigentlich richten müsste. Geeks die Wein mögen, Weinkenner die internetaffin sind, Weinkenner die mit Internet nix am Hut haben.

Das hat mich zu der generellen Überlegung gebracht ob das Format eines Barcamps auf andere Bereiche übertragbar ist. Prinzipiell steht dem erstmal nichts im Wege. Das Format einer Unkonferenz ist transportabel. Aber würden andere Menschen dieses Format mittragen? Gäbe es eine ähnliche Begeisterung und eine ähnliche Resonanz?

Im Herbst 2009 gab es in Hamburg das ArtCamp. Ich war nicht dabei und hab entspechend keine Eindrücke wie das Format angenommen wurde. Auch hier war es aber eine Zielgruppe an der Grenze von Internet/Computern und Kunst.

Solange man eine gewisse Schnittmenge mit ‘klassischer’ Barcamp Klientel (Geeks, Nerds, wasweißich) hat, sollte das funktionieren. Es wäre also zu überlegen ob man ein Winecamp mit der groben Zielrichtung “Wein im Internet” plant und mal abwartet was passiert. Wenn es hinterher nur Sessions zur Weinkelterung gibt, dann ist das ja auch ok. Man müsste evt. etwas mehr Aufklärungsarbeit im Vorfeld leisten, damit keine falschen Erwartungen entstehen. Eine Unkonferenz lebt ja davon, das man vorher eigentlich keine Ahnung hat, was an Themen auftaucht und was evt. relevant ist. Das grundsätzliche Interesse wäre, glaube ich, vorhanden.

Eine ähnliche Diskussion gab es auch im Blog von Cem Basman zum Thema PolitikCamp

UPDATE: Ein paar Notizen aus der Session zum Thema Organisation eines Barcamps findet man bei adesigna.net