Produktivität 2.0

Überblicke über die Tools die man zur Arbeit nutzt liegen im Trend. Deswegen hier mal der Überblick über meine Tools und ein paar kritische Betrachtungen über Unzulänglichkeiten und Vorteile.

Web & Mail:
Firefox und Thunderbird sind hier in meinen Augen ungeschlagen. Wenn ich Mac User wär, würde ich vermutlich Mail nutzen, aber Firefox wäre trotzdem erste Wahl gegenüber Safari. Durch die Pluginarchitektur kann man Firefox in jede beliebige Richtung verbiegen. Einige Plugins sind dabei Standard, andere nette Add-Ons. Geradezu zwingend für jemanden der im Netz arbeitet ist die Web Developer Toolbar und Firebug. Ebenfalls ganz praktisch sind MeasureIt, Screen Grab, SearchStatus, ShowIP, User Agent Switcher, YSlow und natürlich der DOM Inspector.

Office & Co.:
Ich verweigere mich weiterhin hartnäckig den Google Office Anwendungen, da ich meine Dokumente nicht auf den Servern von Google ablegen will. Da bin ich zu paranoid. Deswegen ist dort die Wahl eindeutig MS Office. Standard bleibt Standard und wenn man damit regelmäßig arbeitet, dann sind viele der Tools doch auch sehr praktisch.

Termine & ToDo:
Für meine Termine gilt das gleiche wie für meine Dokumente. Die landen mir nicht auf den Google Servern, obwohl der Google Calendar wirklich nett ist und sehr praktisch (den werde ich auch demnächst mal testen, da man das dann prima mobil nutzen kann bin inzwischen in der Testphase, bleibe aber paranoid). Aus oben genannten Gründen lautet meine Wahl da aber doch Sunbird (der Kalender der Mozilla Foundation; das bleibt lokal auch so – man kann Kalender ja miteinander syncronisieren). Für Todo’s verwende ich seit einiger Zeit hingebungsvoll und mit steigender Begeisterung ‘Remember The Milk‘. Eine sehr simple Webanwendung mit einem einfachen Interface und brillanter Bedienung mittels Shortcuts. So muss in meinen Augen eine Webanwendung aussehen. Dagegen haben mich alle anderen Todo-Manager bisher nicht überzeugt.

Projektmanagement:
Projektmanagement Tools schießen im Moment wie Pilze aus dem Boden (zumindest als Webanwendungen). Meine Wahl ist immer noch der Klassiker Basecamp. Auch wenn es manche Möglichkeiten nicht hat ist es dennoch solide aufgebaut und reicht für die gängigen Anforderungen aus.

Zeiterfassung:
Bisher verwende ich da immer noch Papier und Stift. Das ist einer der Punkte an denen ich eigentlich was ändern möchte, aber bisher noch nicht das richtige Tool gefunden habe. Dazu aber an anderer Stelle mehr. Es gibt schon diverse im Netz, aber irgendwie ist da noch nicht das richtige dabei.

Kommunikation:
Neben Email ist IM inzwischen nicht ganz unwichtig. Ich nutze das zwar nicht extensiv, aber doch regelmäßig. Die Wahl ist hier eindeutig Trillian, da das Programm diverse Protokolle bedient. Nebenbei wird ab und zu noch Skype angeworfen, aber eher unregelmäßig.

Bookmarks:
Delicious ist einfach hässlich. Das ist der Hauptgrund warum ich es nicht nutze. Daneben will ich meine Bookmarks nicht in der Standardeinstellung für alle veröffentlichen. Ist halt ein Social Bookmark Tool.
Was ich auf jeden Fall empfehlen kann ist StumbleUpon. Da findet man doch immer mal wieder sehr schöne und interessante Seiten.

Netzwerken professionell:
Im deutschen Raum geht da kein Weg an Xing vorbei. Für englischsprachiges Ausland ist da LinkedIn die erste Wahl.

Netzwerken privat:
Twitter hat einen gewissen Charm dem ich erlegen bin auch wenn ich das nicht ausführlich nutze. Daneben noch ein bisschen Dopplr und ein wenig Flickr.

Blog:
Zum Schreiben eindeutig WordPress und zum Lesen Bloglines (steige gerade auf den Google Reaser um, bin aber weiter paranoid s. hier). Es geht doch nix über einen Feedreader. Auch da gilt wieder: einfach und effizient. Ich brauche keine 500 Features, aber die 3 die ich brauche muss ich schnell nutzen können.

Benutzt jemand noch andere Tools? Kennt jemand ein gutes, einfaches Zeiterfassungstool?

Trackbacks & Pingbacks 1

  1. From Der Sprung auf den Desktop - WebApps verlassen das Netz | heroicapproach on 12 Feb 2008 at 13:48

    [...] den angenehmen Nebeneffekt, das man den Browser schließen kann, ohne dabei alle Logins etc. zu den Tools der täglichen Arbeit zu verlieren (auch sehr praktisch wenn der Browser mal abstürzen [...]

Post a Comment

Your email is never published nor shared. Required fields are marked *