Gelesen in letzter Zeit – 25.04.13

Unregelmäßig interessantes und/oder unterhaltsames Gelesenes.

Drüben bei Variété van Kroen beschäftigen wir uns zunehmend mit dem Thema Nachhaltigkeit bzw. den verschiedenen Dimensionen die dieses Buzzword für unsere Geschäft bedeutet. Zu diesem Thema ein bisschen kritische Hintergründe zu den Bemühungen der größeren Konzerne sich dem Thema zu nähern und trotzdem das Businessmodell “Fast Fashion” aufrecht zu erhalten.
Nachhaltigkeit statt Schmuddelimage: Weiße Weste für die großen Modekonzerne – Wirtschaft – Tagesspiegel

Faire Mode von H&M: Billig ist interessanter als Bio | Lebensart | ZEIT ONLINE

M O D E: Verflixt und handgenäht | Leben | ZEIT ONLINE (schon von 2002, aber immer noch interessant)

Dann ein Appell gegen News. Interessanter Ansatz, aber ich glaube nichts für mich. Zumindest jetzt nicht.

News is bad for you – and giving up reading it will make you happier | Media | The Guardian

Und ein paar Gedanken dazu was man mit Suchanfragen aus einem Konzern über ebendiesen erfährt. Scary.

I Know What You’re Collectively Thinking — Hidden in Plain Sight — Medium

Trenner

Nach langer Pause werde ich hier ab und an ein paar Lesetipps veröffentlichen. Sonst vermutlich nichts.

Wie das mobile Web mein Nutzungsverhalten verändert hat – ein Erfahrungsbericht

Smartphone – das war lange Zeit etwas hauptsächlich für Businesskasper. Und dann kam das iPhone (und ein paar andere Geräte) und es wurde üblich mobiles Internet zu nutzen, unterwegs Emails zu checken und all das Andere. Und ja – ich bin da ziemlich spät dran.

Aber seit gut drei Monaten habe ich jetzt auch so ein mobiles Datenendgerät mit dem man nebenbei auch telefonieren kann. Und es hat sich einiges verändert. Continue Reading »

Twitter – wie wird man dem Phänomen Herr

Im Moment scheint Twitter gerade eine kritische Masse erreicht zu haben. Immer mehr Menschen nutzen Twitter, oder probieren es zumindest aus. Natürlich gab es schon immer User mit aberwitzigen Followerzahlen aber zunehmend wird das “Rauschen” auch bei “normalen” Usern deutlich hörbar. Und damit teilweise irritierend.

Wenn man eigentlich produktiv arbeiten will, ist Twitter nebenbei die ideale Art um sich abzulenken. Zumindest mir geht es so, das die ständig aufpoppenden Meldungen über neue Tweets von Twhirl mich doch regelmäßig ablenken. Entsprechend bin ich dazu übergegangen Twhirl zeitweise zu schließen und nur noch bewusst zu öffnen. Damit verbunden ist auch eine gezieltere Nutzung von Twitter.

Mit dem erhöhten Useraufkommen sind allerdings auch so praktische Probleme wie “folge ich , oder nicht” und “wem folge ich noch nicht, dem ich folgen sollte” verbunden.

In diese Bresche springen einige neue Anwendungen. Continue Reading »

Getwitter – was beschäftigt die deutsche Twitter Szene

Die Webevangelisten haben ein Tool gebaut mit dem sich Trends in der deutschen Twitterszene erkennen lassen. Das ganze ist an einem Wochenende entstanden, bietet einen schönen Einblick in die Themen der deutschen Twitterszene und hört auf den Namen Getwitter.

Ob es positiv ist, das DSDS führend ist, ist allerdings eine andere Frage.

MBC09 – wenn der Samstag ein Sonntag ist

Es war Microblogging Conference in Hamburg und alle waren da.

Nachdem der Samstag Freitag etwas schleppend startete und auch den Tag über nicht wirklich in Gang kam, entschied ich mich früher zu gehen. Anscheinend habe ich dadurch den interessanten Part verpasst. Tja da kann man nichts machen.

Dafür wurde der Samstag umso besser. Das war also in diesem Fall der Quality-Sonntag. Es gab keine, oder zumindest wenige, Sponsorensessions (die natürlich sein müssen, ich weiß) und auch kaum Produktpräsentationen. Dafür Inhalte, Gedanken und Analysen.

Egal ob es die Session zum Corporate Twittering bei Ebay Deutschland von Bastian Scherbeck war, oder die Session zum Microblogging in der Politik von Hansjörg Schmidt. Es wehte ein Hauch von Barcamp durch die ehrwürdigen Hallen der Staatsbibliothek.

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Kundenbindung auf die gute Art

Diese Email habe ich neulich bekommen. Ich war positiv überrascht. So sollte Kundenbindung aussehen.

Email von Tuifly

Email von Tuifly

Virales Marketing für TicTac und das ZDF

Ende der letzten Woche gingen ein paar virale Kampagnen bei Twitter rum.

Zunächst für TicTac mit diesem Video:

und dieser zugehörigen Webseite. Auf dieser gibt es dann ein paar Seiten mit einer rührenden Geschichte, ein paar Hintergrundinformationen, einem Spiel und natürlich einem Hinweis auf den Sponsor.

Gefunden via @peate

Und dann gab es da noch was für das ZDF bzw. einen Film von Hape Kerkeling. Dazu wurden einige Webseiten mit mehr oder weniger direktem Bezug zum Film umgesetzt.

Eine gute Analyse sowie ein paar weitere Links und Videos dazu gibt es bei off-the-record. Insbesondere zur Reichweite bzw. zum Timing sind da ein paar interessante Punkte genannt.

Social Media Marketing – wird das noch was?

Bei Netzwertig gab es kürzlich einen Artikel mit einigen Gedanken zu den Problemen von Vermarktung in Social Media Plattformen. Neben der Einfallslosigkeit vieler Unternehmen (“Ist das nicht nur eine weiterer Medienkanal?”) bei der Nutzung von Social Media Marketing, wurde die These aufgestellt:

Social Media ist ein so fundamental neuartiges Medium, dass wir noch Jahrzehnte brauchen werden, um die richtige Form von Kommerzialisierung zu finden.

Diese These ist meiner Meinung nach in den Grundzügen richtig, allerdings wird es nicht unbedingt Jahrzehnte dauern. Continue Reading »

Activitystreams – eine Vision

Aufmerksam geworden durch diesen Post bei RWW bin ich über das folgende Video mit einer Präsentation von Chris Messina zum Thema Activitystreams gestolpert. Das zeigt eine schöne Erklärung was damit gemeint ist und wie die Zukunft aussehen könnte.

Die gezeigte Vision einer einheitlichen (oder zumindest einheitlich zugänglichen) Plattform für Aktivitätsinformationen finde ich sehr charmant. Dann hätten wir mit sozialen Objekten so etwas ähnliches erreicht wie es mit Emails heute selbstverständlich ist. Ich kann ja schließlich auch nicht nur anderen Googlemail-Usern Emails schreiben.

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser?

Auch die Steuerung der Freigabe je nach Anfrage und Art der Informationen klingt gut. Allerdings sehe ich dabei ein gewisses Komplexitätsproblem. Beispielsweise sind Twitterstreams häufig weder rein professionell, noch rein privat. Gebe ich sowas dann einem Geschäftskontakt frei, oder eher nicht? Dieses Problem lässt sich aber auf technischer Ebene auch nicht regeln, ohne in Komplexität zu ersticken. Hier hilft nur ein auf breiter Basis vorhandenes Bewusstsein für die eigene Onlineidentität. Und das ist keine technische sondern eher eine gesellschaftliche Anforderung.

Werden die Mauern fallen?

Spannend wird, ob wirklich irgendwann die “Besitzer” der unterschiedlichen Dienste ihre Hoheit über die Informationen aufgeben und diese genauso freizügig wieder ins Netz zurückspielen, wie sie im Moment aufgenommen werden. Die Erfahrung aus anderen Bereichen (bspw. bei Emailprovidern) zeigt, das dies einerseits keine Gefahr für ein Geschäftsmodell ist, und andererseits unumgänglich. Meine Prophezeiung: die Anbieter werden irgendwann gezwungen sein, der Nachfrage der User nachzugeben und müssen dann die Informationen wieder freigeben.

Man darf gespannt sein.