Twitter - wie wird man dem Phänomen Herr

Im Moment scheint Twitter gerade eine kritische Masse erreicht zu haben. Immer mehr Menschen nutzen Twitter, oder probieren es zumindest aus. Natürlich gab es schon immer User mit aberwitzigen Followerzahlen aber zunehmend wird das “Rauschen” auch bei “normalen” Usern deutlich hörbar. Und damit teilweise irritierend.

Wenn man eigentlich produktiv arbeiten will, ist Twitter nebenbei die ideale Art um sich abzulenken. Zumindest mir geht es so, das die ständig aufpoppenden Meldungen über neue Tweets von Twhirl mich doch regelmäßig ablenken. Entsprechend bin ich dazu übergegangen Twhirl zeitweise zu schließen und nur noch bewusst zu öffnen. Damit verbunden ist auch eine gezieltere Nutzung von Twitter.

Mit dem erhöhten Useraufkommen sind allerdings auch so praktische Probleme wie “folge ich , oder nicht” und “wem folge ich noch nicht, dem ich folgen sollte” verbunden.

In diese Bresche springen einige neue Anwendungen. gesamten Eintrag lesen »

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Getwitter - was beschäftigt die deutsche Twitter Szene

Die Webevangelisten haben ein Tool gebaut mit dem sich Trends in der deutschen Twitterszene erkennen lassen. Das ganze ist an einem Wochenende entstanden, bietet einen schönen Einblick in die Themen der deutschen Twitterszene und hört auf den Namen Getwitter.

Ob es positiv ist, das DSDS führend ist, ist allerdings eine andere Frage.

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MBC09 - wenn der Samstag ein Sonntag ist

Es war Microblogging Conference in Hamburg und alle waren da.

Nachdem der Samstag Freitag etwas schleppend startete und auch den Tag über nicht wirklich in Gang kam, entschied ich mich früher zu gehen. Anscheinend habe ich dadurch den interessanten Part verpasst. Tja da kann man nichts machen.

Dafür wurde der Samstag umso besser. Das war also in diesem Fall der Quality-Sonntag. Es gab keine, oder zumindest wenige, Sponsorensessions (die natürlich sein müssen, ich weiß) und auch kaum Produktpräsentationen. Dafür Inhalte, Gedanken und Analysen.

Egal ob es die Session zum Corporate Twittering bei Ebay Deutschland von Bastian Scherbeck war, oder die Session zum Microblogging in der Politik von Hansjörg Schmidt. Es wehte ein Hauch von Barcamp durch die ehrwürdigen Hallen der Staatsbibliothek.

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Kundenbindung auf die gute Art

Diese Email habe ich neulich bekommen. Ich war positiv überrascht. So sollte Kundenbindung aussehen.

Email von Tuifly

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Virales Marketing für TicTac und das ZDF

Ende der letzten Woche gingen ein paar virale Kampagnen bei Twitter rum.

Zunächst für TicTac mit diesem Video:

und dieser zugehörigen Webseite. Auf dieser gibt es dann ein paar Seiten mit einer rührenden Geschichte, ein paar Hintergrundinformationen, einem Spiel und natürlich einem Hinweis auf den Sponsor.

Gefunden via @peate

Und dann gab es da noch was für das ZDF bzw. einen Film von Hape Kerkeling. Dazu wurden einige Webseiten mit mehr oder weniger direktem Bezug zum Film umgesetzt.

Eine gute Analyse sowie ein paar weitere Links und Videos dazu gibt es bei off-the-record. Insbesondere zur Reichweite bzw. zum Timing sind da ein paar interessante Punkte genannt.

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Social Media Marketing - wird das noch was?

Bei Netzwertig gab es kürzlich einen Artikel mit einigen Gedanken zu den Problemen von Vermarktung in Social Media Plattformen. Neben der Einfallslosigkeit vieler Unternehmen (”Ist das nicht nur eine weiterer Medienkanal?”) bei der Nutzung von Social Media Marketing, wurde die These aufgestellt:

Social Media ist ein so fundamental neuartiges Medium, dass wir noch Jahrzehnte brauchen werden, um die richtige Form von Kommerzialisierung zu finden.

Diese These ist meiner Meinung nach in den Grundzügen richtig, allerdings wird es nicht unbedingt Jahrzehnte dauern. gesamten Eintrag lesen »

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Activitystreams - eine Vision

Aufmerksam geworden durch diesen Post bei RWW bin ich über das folgende Video mit einer Präsentation von Chris Messina zum Thema Activitystreams gestolpert. Das zeigt eine schöne Erklärung was damit gemeint ist und wie die Zukunft aussehen könnte.

Die gezeigte Vision einer einheitlichen (oder zumindest einheitlich zugänglichen) Plattform für Aktivitätsinformationen finde ich sehr charmant. Dann hätten wir mit sozialen Objekten so etwas ähnliches erreicht wie es mit Emails heute selbstverständlich ist. Ich kann ja schließlich auch nicht nur anderen Googlemail-Usern Emails schreiben.

Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser?

Auch die Steuerung der Freigabe je nach Anfrage und Art der Informationen klingt gut. Allerdings sehe ich dabei ein gewisses Komplexitätsproblem. Beispielsweise sind Twitterstreams häufig weder rein professionell, noch rein privat. Gebe ich sowas dann einem Geschäftskontakt frei, oder eher nicht? Dieses Problem lässt sich aber auf technischer Ebene auch nicht regeln, ohne in Komplexität zu ersticken. Hier hilft nur ein auf breiter Basis vorhandenes Bewusstsein für die eigene Onlineidentität. Und das ist keine technische sondern eher eine gesellschaftliche Anforderung.

Werden die Mauern fallen?

Spannend wird, ob wirklich irgendwann die “Besitzer” der unterschiedlichen Dienste ihre Hoheit über die Informationen aufgeben und diese genauso freizügig wieder ins Netz zurückspielen, wie sie im Moment aufgenommen werden. Die Erfahrung aus anderen Bereichen (bspw. bei Emailprovidern) zeigt, das dies einerseits keine Gefahr für ein Geschäftsmodell ist, und andererseits unumgänglich. Meine Prophezeiung: die Anbieter werden irgendwann gezwungen sein, der Nachfrage der User nachzugeben und müssen dann die Informationen wieder freigeben.

Man darf gespannt sein.

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Politik 2.0 - revisited

Nachdem heute ein Interview zwischen Torsten Schäfer-Gümbel und Robert Basic per Twitter stattgefunden hat, und dieses doch in der Szene relativ hohe Wellen geschlagen hat, fallen mir noch ein paar Gedanken zum Thema Politik im Web ein.

Zunächst einmal finde ich es sehr positiv, das anscheinend anlässlich der anstehenden Wahlen der eine oder andere Politiker etwas im Netz unternimmt. Das dieses nicht immer gelingt ist eigentlich selbstverständlich.

Wie Johannes Kleske sehr schön darlegt ist der Einsatz von Social Media in allen Formen nur als Teil einer Gesamtstrategie erfolgversprechend. Ansonsten bleibt es ein Strohfeuer, das im besten Fall kurze Aufmerksamkeit erzeugt.

In den Kommentaren zu seinem Blogeintrag antwortet auch Oliver Zeisberger von Barracuda der wohl für die Strategie von T. Schäfer-Gümbel verantwortlich zeichnet.

Besonders interessant finde ich den Hinweis, das Robert Basic der (bisher?) einzige Blogger war, der eine Interviewanfrage gestellt hat. Was sagt das über das Selbstverständnis der dt. Bloggerszene aus? Wie weit ist es mit dem Anspruch als Journalisten “Berichtende” ernstgenommen zu werden? Oder sind Blogger nicht doch eher beobachtende, insgesamt passive Teilnehmer des öffentlichen Geschehens, die sich ab und zu mit Blogbeiträgen einmischen, aber am Liebsten in ihrer eigenen “Szene” bleiben?

Sollten Blogger nicht eine aktivere Rolle einnehmen und den Diskurs im Web nicht nur beobachten, sondern auch aktiv mitgestalten?

Netzaktivismus gibt es bisher zwar schon in einigen Bereichen (z.B. zum Thema Privatsphäre etc.) aber noch nicht auf breiter Front. Ob man von Politikern oder anderen gesellschaftlichen Instanzen ernstgenommen wird, hängt letztendlich auch ein bisschen mit der eigenen Wahrnehmung und Darstellung nach außen zusammen.

Bisher ist diese Wahrnehmung bei Politikern und Parteien wohl eher nicht vorhanden. Es wäre also zu überlegen ob nicht ein Politikcamp oder etwas ähnliches ein erster Schritt wäre um etwas in Schwung zu bringen. Was auch immer dabei am Ende rauskommt.

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Social Media 2009 - oder das Jahr der sozialen Diät

You TOO Can Resist the Urge to Download Every App Robert Scoble References or Touches!

Das nenne ich doch mal ein Versprechen. Auf dem Blog von Marshall Kirkpatrick bin ich über diesen Artikel gestolpert. Der ist soweit ganz interessant. Was aber wirklich interessant ist, findet sich am Ende. In dem eingebetteten PDF finden sich einige interessante Gedanken. Unter anderem das obige Zitat auf Seite 5. Interessante und kurzweilige Lektüre.

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Politik 2.0 - oder so ähnlich

Netzpolitik hat die Ergebnisse der Kurzstudie “Politik im Web 2.0” veröffentlicht. Es scheint sich da so langsam was zu tun in Sachen Politik im Web.

Mal sehen ob es irgendein deutscher Politiker schafft an das Beispiel Barack Obamas auch nur ansatzweise anzuknüpfen. Eigentlich müsste da doch einiges möglich sein. Aber vermutlich wird es über ein paar Blogs (wie das der JU Hessen) und Twitter Accounts (wie TSGHessen) nicht hinausgehen.

Da bleibt die Frage: Ist sowas in Deutschland einfach nicht möglich, oder traut sich nur keiner? Oder liegt es daran, dass es einfach noch keiner verstanden hat? Da unterscheiden sich Politiker nicht von Unternehmen.

Wenn man sich die Webseite von Roland Koch anschaut verliert man allerdings etwas den Glauben daran, das so etwas wie der letzte US Wahlkampf in Deutschland auch nur ansatzweise möglich wird. Auch wenn es kurzzeitig Trend war sich mit dem Internet zu beschäftigen, ist dabei anscheinend nicht mehr herausgekommen als ein paar Podiumsdiskussionen.

Wäre also zu überlegen, ob es nicht Zeit für eine Grassroots Bewegung außerhalb der Parteien Zeit wird. Als erster Schritt wäre ein Politikcamp, wie es hier in den Kommentaren schon mal angedacht wurde, vielleicht eine Option. Letzlich hat es in den USA mit Moveon.org auch so ähnlich angefangen, wenn ich das richtig sehe.

UPDATE: Ein paar schöne Funde dazu gibt es auch hier: Die besten Politiker-Websites von gestern

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